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Wann?
11/02/2020
19:30 - 22:00

Wo?
Kiezhaus Agnes Reinhold, Afrikanische Staße 74, 13351 Berlin


An diesem Abend stellt sich die bundesweite Kampagne „Death in Custody“ vor:

Regelmäßig sterben Menschen in Gewahrsam oder durch Polizeischüsse. Offizielle Statistiken werden dazu nicht veröffentlicht. Die Todesfälle der letzten Zeit – Hussam Fadl, Amad Ahmad, Matiullah Jabarkhil, Rooble Warsame, William Tonou-Mbobda, Aman A. – legen aber nahe, dass Menschen of Color ein beson- ders hohes Risiko laufen, in staatlicher „Obhut“ ihr Leben zu verlieren oder durch die Polizei getötet zu werden.

Was in Gewahrsam passiert, entzieht sich äußerer Kontrolle. Das hat zur Folge, dass bei Todesfällen Polizei und Wach- personal entscheiden können, was über das Geschehene berichtet wird.

Immer wieder führt dies zur Kriminalisierung der Opfer, da diese, um die Polizei zu entla- sten, nach ihrem Tod selbst als Täter*innen dargestellt werden.

Die wirklich Verantwortlichen müssen hingegen so gut wie nie mit Konsequenzen rechnen. Die Behörden setzen alles daran, Versäumnisse und Verbrechen von Bediensteten des Staates zu vertuschen und Ermittlungen zu verschleppen, bis ihre Einstel- lung kaum mehr mediales Interesse erzeugt.

Wir wollen gemeinsam mit euch aktiv werden um Aufklärung zu betreiben und jenseits davon noch viel mehr erreichen…

Es wird ein Podium geben sowie ein Aufruf mit konkreten Vorschlägen sich direkt an der Unterstützung der Kampagne zu beteiligen.

Mehr infos zur Kampagne: deathincustody.de

+ EXPORTIERE iCAL

Wann?
11/02/2020
19:30 - 22:00

Wo?
Kiezhaus Agnes Reinhold, Afrikanische Staße 74, 13351 Berlin

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