Renovierung seit dem 11. Februar 2019

Die erste Renovierungswoche ist nun fast vorbei, es geht weiter voran! Noch bis Anfang März 2019 wird gebaut und daher finden keine regulären Angebote statt. Nach dem Umbau findet ihr immr mehr regelmäßige Termine im Kalender.

Nach dem Umbau der Toiletten wird die Küche erweitert und neu aufgebaut. Gleichzeitig begutachten wir die vorhandene Elektrik und beheben kleine Mängel. Wir wollen die Räume noch funktionaler, geselliger und barriereärmer gestalten. Neben der Miete kosten die Umbauten im Kiezhaus viel Geld, daher werdet Fördermitglied!

Das Kiezhaus wird etwas barriereärmer

Das Kiezhaus Agnes Reinhold verfügt nun über eine mobile Rampe. Damit ist der erste Schritt zu einer barriereärmeren Umgebung getan, weitere werden folgen.

Aktuell beschäftigen sich die Arbeitsgruppen für Renovierung und Community Dinner intensiv mit der Planung einer barrierearmen Küche, in der wir alle miteinander kochen können. Außerdem steht der barrierearme Umbau der Toilette kurz bevor.

Wir sind uns jedoch bewusst, dass noch immer viele Barrieren bestehen. Daher freuen wir uns auf Eure Anregungen, Hinweise und Kritik. Meldet Euch gerne bei uns oder kommt vorbei.

Bericht vom ersten offenen Nachbarschaftscafé im neuen Jahr

Am 6. Januar fand das erste Mal das Nachbar*innencafe im Kiezhaus statt. Von 11-14 Uhr fanden sich etwa 10-15 Anwohnende und Interessierte ein, die bei Kaffee und Kuchen in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kamen.

Einige hatten konkrete Probleme und Anliegen, über die sie sich austauschen wollten, andere kamen einfach zum Plaudern vorbei. Es gab viel positive Rückmeldungen und es ist schön zu sehen, wie unsere Arbeit im Kiez Resonanz findet.
Das Nachbar*innencafe wird von nun an jeden ersten bis dritten Sonntag im Monat öffnen und wir freuen uns, mit allen Interessierten Menschen in Kontakt zu treten.

PLUMPE – Eine Kiezzeitung für Wedding

Nach der Sonderausgabe #0 im Juni 2018 (PDF) ist sie nun endlich da: Die erste reguläre Ausgabe der Plumpe! Mieten und Wohnen bleibt unser Titelthema, diesmal allerdings mit Blick auf die Neubauten in unseren Kiezen. Wir führen mit dieser Ausgabe aber auch neue Rubriken ein, die sich zum Beispiel mit Kultur oder Sport in Wedding und Gesundbrunnen beschäftigen.

Die gesellschaftlichen Verhältnisse zeigen sich dort am deutlichsten, wo wir wohnen und leben: Steigende Mieten, Verdrängung, Alltagsrassismus, Druck und Drangsalierungen durch das Jobcenter, staatliche Überwachung und rechte Hetze sind auch im Wedding Alltag. Aber um genau gegen diese Zustände anzugehen, um sich gemeinsam zu wehren oder sich zu unterstützen, tun sich im Wedding auch immer wieder Menschen zusammen. Wir wollen über die sozialen Kämpfe in unseren Kiezen berichten und euch Nachbar*innen darüber informieren, was nebenan passiert. Wir sind keine Mitglieder irgendwelcher Parteien, noch sitzen wir in irgendwelchen Gremien des Bezirks oder Senats. Trotzdem ergreifen wir Partei. Die Texte, die wir veröffentlichen sind vielfältig – genau wie unser Kiez.

Bei euch im Haus, Block oder Kiez tut sich was? Habt ihr euch mit Freund*innen, Nachbar*innen, oder Kolleg*innen zusammengetan und wollt, dass wir darüber berichten? Dann schreibt uns!

post(at)plumpe65.press

Die aktuelle PLUMPE gibt es übrigens auch im Kiezhaus Agnes Reinhold.

Bericht vom Welcome Dinner

You need a translation? We recommend to read the text with deepl.com!

Was für ein Sonntagnachmittag! Nach der einjährigen Raumsuche, den vielen Treffen und ersten Renovierungsarbeiten war es am 28.10. endlich so weit: Das Kiezhaus öffnete die Türen für das erste ‚Welcome Dinner‘. Wir – die aktuell im Kiezhaus organisierten Menschen – hatten hohe Erwartungen, aber mit so vielen Besucher*innen aus der Nachbarschaft und anderen Bezirken hatten wir nicht gerechnet.

Es war eine bestärkende Erfahrung mit euch erste Gespräche zu führen und von euren alltäglichen Gedanken und Schwierigkeiten zu hören. Danke für eure Ideen und Anregungen, eure bereichernde Kritk, Offenheit und Unterstützungsangebot … und natürlich für das leckere Essen!

In den Gesprächen wurde deutlich, dass wir viele Unterdrückungserfahrungen und Verletzungen in unserem Alltagsleben teilen – auch wenn wir ganz unterschiedliche Leben führen. Auch war es schön zu erleben, wie einfach zunächst fremde Menschen schnell miteinander in Gespräche kommen können. Auch wir ärgern uns mit dem Jobcenter und ausbeutender Lohnarbeit herum, sorgen uns um Verdrängung durch Mietsteigerungen und überhöhte Betriebskostenabrechnungen, kämpfen mit Sexismus, Rassismus, Polizeikontrollen und Faschismus.

Wir freuen uns bereits auf die nächsten Gelegenheiten, um noch offenere Begegnungen zu ermöglichen und konkrete Angeobte zu planen. Wir wissen nun, dass ihr euch 

  • kostenlose und verständliche Beratugsangebote,
  • Orte zum Zusammenkommen und Kennenlernen,
  • praktische Solidartität und Unterstützung im Alltag
  • Bildungsangebote zum Voneinanderlernen,
  • gemeinsam gestaltete Freizeitaktivitäten.

Lasst uns nicht länger warten, dass andere etwas ändern, machen wir es selbst. Wir lassen uns nicht länger spalten – Organisieren wir uns gemeinsam, kämpfen wir zusammen!

Also schaut im Kiezhaus vorbei, werft einen Blick ins Fester oder auf den Blog.