Ausstellung: Geschichte des internationalen 1. Mai

Ende April freuen wir uns eine weitere raumfüllende Ausstellung im Kiezhaus präsentieren zu können. Pünktlich zum 1. Mai 2026 laden wir euch ein zur Ausstellung »Geschichte des internationalen 1. Mai«, welche vom 24. April bis 22. Mai 2026 zu allen offenen Angeboten vor Ort zu besichtigen ist.

Für die Erarbeitungen kooperiert das Kiezhaus Agnes Reinhold mit der Internationalen Forschungsstelle DDR. Das Ausstellungsprojekt ist fortlaufend und soll in Zukunft gepflegt, punktuell erweitert und mit unterstützendem digitalen Material ergänzt werden.

Zu Eröffnung laden wir am Freitagabend 24.04.26 ab 18 Uhr ins Kiezhaus ein.

In entspannter Atmosphäre freuen wir uns weitere Hintergründe zur Entstehung der zwölf Tafeln und Einblicke in das Ausstellungsprojekt zu geben. Wir beantworten gerne eure Fragen. Es wird außerdem Getränke und kleine Snacks geben.

Ankündigung zur Ausstellung:

Ab den 1990er Jahren wurden unter dem Deckmantel des »Neoliberalismus« signifikante Angriffe auf Arbeitsrechte gestartet. Die Deindustrialisierung in ganz Deutschland stürzte die organisierte Arbeiter:innenbewegung in eine Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder stark zurückgegangen. Heute werden hart erkämpfte Rechte wie der 8-Stunden-Arbeitstag angegriffen, während Milliarden Euro in Aufrüstung gepumpt werden. Der 1. Mai gewinnt an neuer Brisanz – zur Verteidigung von Arbeite:innenrrechten und gegen die falsche Lösung einer Kriegswirtschaft. Mit dieser Ausstellung schauen wir auf die Geschichte des 1. Mai in Berlin und Deutschland von 1890 bis 1990 und eröffnen einen Ausblick auf seine internationale Bedeutung.

EN The exhibition will be translated in the english language via QR-code, right corner of the boards

(Die Tafeln werden mit einem Link per QR-Code auch in englischer Sprache übersetzt vorliegen.)

Der Eintritt ist kostenlos und über Spenden freuen wir uns natürlich trotzdem.

Kiezküche April 2026

Wir laden ein zum gemeinschaftlichen Abendessen mit Nachbar:innen! Jeden Dienstag ab 18 Uhr im Kiezhaus. Alle Gerichte sind vegan falls nicht vorher anders gekennzeichnet. Warmes Essen gegen eine kleine Spende.

Ihr wollt auch mal mitkochen? Schreibt eine kurze Mail an kueche(at)kiezhaus.org

Veranstaltung »Unsicherheit 2.0 – Das geplante Sicherheitspaket für Polizei und Geheimdienste«

Gemeinsam mit der AG Unsicherheit gucken wir uns an, welche neuen Befugnisse für Polizei und Geheimdienste verhandelt werden, was das für politischen Protest bedeutet, und wie wir uns dagegen wehren können.

Termin: 17.04.26 ab 18 Uhr im Kiezhaus

Einladungstext der AG Unsicherheit zur Veranstaltung:

Wir haben es als Linke verpasst, rechtzeitig gegen das neue ASOG (das neue Berliner Polizeiaufgabengesetz bzw. Allgemeines Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin) zu protestieren. Jetzt haben wir die Chance, es besser zu machen:
Aktuell wird im Kabinett über das sogenannte Sicherheitspaket 2.0 diskutiert, das umfangreiche neue Befugnisse für Polizei und Geheimdienste erlauben soll. Das Abgleichen von biometrischen Daten mit dem Internet, das Zusammenführen von zahlreichen Polizeidatenbanken zu einer „Superdatenbank“ inklusive automatisierter Suchen nach Identitäten und Verknüpfungen, eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung und zahlreiche neue Kompetenzen für BND und Verfassungsschutz stehen zur Debatte, und damit die zukünftigen Handlungsspielräume von politischer Arbeit überhaupt.

Wir wollen euch darüber aufklären:

• Welche Befugnisse hier eingeführt werden sollen
• Wie die Technologie dahinter funktioniert (für Einsteiger*innen!)
• Was das für uns und für unseren politischen Protest bedeutet
• Wie und zu welchen Terminen wir dagegen agieren können und sollten.

Zu den Referentinnen:

Penny arbeitet im Bereich Jura und Technologie an einer Universität, ist Trainerin für digitale Selbstverteidigung, und schreibt zu Überwachungsthemen (zuletzt zum Staatstrojaner). In den vergangenen Jahren hat sie die Kollektive Skills for Utopia und @all mitgegründet, und 300+ Workshops für Aktivist*innen und andere Zielgruppen organisiert, u.A. zu Überwachung und Netzpolitik. Jule ist Redakteurin bei der sozialistischen Tageszeitung „nd“ und schreibt zu Berliner Sicherheitspolitik und Polizeikritik. Penny und Jule sind Teil der AG Unsicherheit, die sich gegründet hat, um das Sicherheitspaket 2.0 zu verhindern, und sind außerdem Teil der bundesweiten Vernetzung gegen das Sicherheitspaket. Dieser Informationsabend ist eine Veranstaltung der AG Unsicherheit mit Unterstützung der Roten Hilfe Berlin.

Kiezküche März 2026

Wir laden ein zum gemeinschaftlichen Abendessen mit Nachbar:innen! Jeden Dienstag ab 18 Uhr im Kiezhaus. Alle Gerichte sind vegan falls nicht vorher anders gekennzeichnet. Warmes Essen gegen eine kleine Spende.

Ihr wollt auch mal mitkochen? Schreibt eine kurze Mail an kueche(at)kiezhaus.org