Auch in diesem Jahr folgten viele verschiedene Menschen bei gutem Wetter der Einladung zum zweiten Hoffest im Hof der Afrikanischen Straße 74–90. Aufgerufen hatten, wie bereits im vergangenen Jahr, Anwohnende in Kooperation mit dem Otawi-Treff und dem Kiezhaus. Trotz des etwas verspäteten Aufbaus entwickelte sich über die kommenden Stunden ein buntes Treiben, vor allem im Eingangsbereich des Innenhofes.

Zentraler Anlaufpunkt war die kleine Live-Bühne, welche vorab alle Interessierten zum Mitmachen einlud. Diesem Angebot folgten einige Künstler:innen. Drumherum wurden Tee, Kaffee und Kuchen gereicht. Ein kleiner Tauschmarkt, ein Popcorn-Stand, Kinderschminken, Henna, ein Bastelangebot und eine Tombola standen bereit. Auf Turnmatten und an Turnringen gab es zeitweise akrobatische Einlagen. Viele dieser Angebote wurden in Eigeninitiative von Nachbar:innen organisiert und durchgeführt.

Das Ziel mit dem jährlichen Fest im September ist es, verschiedene Menschen zusammenzubringen und orientiert an unserem Selbstverständnis einen Ort für lebendige Solidarität und gegenseitige Hilfe erfahrbar zu machen. Daher organisierten die Jobcenter-Sozialberatung im Kiezhaus und das Mieter:innennetzwerk „Mietenwahnsinn Nord“ ebenfalls Stände zur Beratung und weiterführenden Vernetzung. Informationen zur Unterschriftenkampagne „Mein Bezirk für den Frieden“ und der Initiative Parkcafé Rehberge konnten ebenfalls eingeholt werden. Viele gute Möglichkeiten also, um sich für einen sozialen und friedensbewegten Wedding zu engagieren.

Als Kiezhaus stehen wir bereits seit 8 Jahren an eurer Seite und bieten wöchentlich viele nützliche Angebote im Alltag. Zusammen können wir uns besser unterstützen, wehren und Halt geben. Ob bei Mieten- oder Jobcenterstress, Schikanen auf Arbeit oder Ärger mit Ämtern oder Anträgen.

Ein großer Dank geht an alle, die an diesem Tag mitangepackt und unterstützt haben – besonders auch an den Gesangschor. Die Zusammenarbeit u.a. mit dem Otawi-Treff und aktiven Anwohnenden ist eine Bereicherung für das alltägliche soziale Miteinander im Kiez.

Nicht zu vergessen der Hinweis, dass ohne Fördermitglieder das Kiezhaus und die notwendigen Mittel für Angebote und Hoffeste nicht existieren würden. Wir bedanken uns bei allen regelmäßigen Spender:innen! Falls auch ihr unterstützen wollt, hier könnt ihr Fördermitglied werden. Jeder Beitrag zählt!

Wir nehmen wieder viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr auf – und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Rückblick Hoffest 2026